Deutsche Diabetes Föderation e.V. (DDF) ist Partner der Sanofi-Kampagne „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“

Für die Deutsche Diabetes Föderation (DDF) sind die einzelnen Bausteine der Präventionstriade, beginnend mit Aufklärung und Erziehung über Frühdiagnostik bis hin zur Therapieoptimierung, der Schlüssel für einen erfolgreichen Umgang mit der Volkskrankheit Diabetes. „Es geht dabei nicht nur um die Vermeidung oder Reduktion von Behandlungskosten, es geht auch um die Lebensqualität in unserer Gesellschaft“, erklärt Elke Brückel, Vorstandsmitglied der DDF. „Damit aus unseren Kindern und Enkeln in Zukunft gesunde Erwachsene werden, müssen wir heute die Weichen stellen und unserer Verantwortung gerecht werden. Die Sanofi-Kampagne „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ setzt dafür genau an der richtigen Stelle an und wird von uns gerne unterstützt“, so Brückel. Und weiter: „Nur wer weiß, warum er etwas tut, kann eigenverantwortlich handeln. Es gilt daher Information, Prävention und Früherkennung in den Lebensphasen und Lebenswelten der Menschen fest zu verankern sowie die Behandlung von Krankheiten zu verbessern und damit Folgeerkrankungen zu vermeiden.“

Runder Tisch für Gelingen der Gesundheitswende unabdingbar

Soll die drohende Diabetes-Eskalation abgewendet werden, führt darüber hinaus kein Weg an einer ernst gemeinten Gesundheitswende vorbei. Einem Transformationsprojekt, das nur gelingt, wenn alle Sektoren koordiniert ineinandergreifen und alle Leistungserbringer an einem Strang ziehen. Deshalb sieht die DDF in der Schaffung eines „Runden Tisches Diabetes“, der Politik, Kostenträger, Leistungs­erbringer, Pharmaindustrie und alle betroffenen Organisationen, Institutionen und Verbände – einschließlich Selbsthilfe – auf Augenhöhe zusammenbringt, den zentralen Punkt. Das vorhandene System muss grundlegend umgebaut werden, um nachfolgenden Generationen gerecht zu werden. Dabei spielt die Eigeninitiative der Bürger eine wesentliche Rolle – aber der Staat muss den erforderlichen Rahmen setzen.

Ausbau des digitalen Angebots in der Selbsthilfe

Der im Juni 2016 gegründete Bundesverband DDF wird zeitgemäße Wege gehen, um die Selbsthilfe in Deutschland durch eine effektive gesundheitspolitische Betroffenen- und Patientenvertretung zu stärken. Neben der Etablierung des „Runden Tisches Diabetes“, soll die Stärkung der Eigenverantwortung von Diabetesbetroffenen durch die Nutzung digitaler Plattformen einen Arbeitsschwerpunkt der DDF bilden. Heutzutage nutzen die meisten Menschen zur Informationsbeschaffung ausschließlich das Internet und finden dadurch immer seltener den Weg in die Selbsthilfegruppen. Hier bedarf es einer adäquaten Überführung des wertvollen Erfahrungswissens sowie des professionellen Angebots und Services der Selbsthilfe in das Netz. Dieser Herausforderung will sich die DDF stellen und die Chancen der Digitalisierung nutzen, um die Angebote für Betroffene weiter zu verbessern.

Wachstum durch Zusammenschlüsse und Kooperationen

Mit derzeit nahezu 20.000 Mitgliedern aus fünf Landesorganisationen, dem Bund für Kinder und Jugendliche, (BdKJ) sowie dem Fachverband für Pankreatektomierte (AdP), ist die Deutsche Diabetes Föderation bundesweit vertreten und kann auf die in 65 Jahren gewachsenen Erfahrungen der Ehrenamtlichen zurückgreifen. Die Fortsetzung der Zusammenschlüsse und Kooperationen mit weiteren Verbänden ist ein weiteres Ziel der DDF,  die allen Menschen mit Diabetes, deren Angehörigen oder interessierten Bürgern offen steht.

Vorstand

Dr. Klaus-Dieter Warz (Vorsitzender), Elke Brückel (stellvertretende Vorsitzende), Dr. Sven Becker (stellvertretender Vorsitzender), Jutta Katgely, Dr. Reiner Korthauer, Almut Suchowerskyj

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