Prävention, Digitalisierung und der gemeinsame Dialog mit anderen Selbsthilfeverbänden – das hat sich die Deutsche Diabetes Föderation (DDF) für die Zukunft vorgenommen. „Es ist wichtig, dass die Selbsthilfe gegenüber der Politik mit einer Stimme spricht“, erklärt Dr. Klaus-Dieter Warz, Vorsitzender der DDF. „Wir wünschen uns daher ein Bündnis mit den anderen Organisationen in der Diabetes-Selbsthilfe, um die etwa acht Mio. Menschen mit Diabetes in Deutschland angemessen auch vor gesundheitspolitischen Entscheidungsträgern vertreten zu können. Wichtig ist uns aber, an der föderalen Struktur festzuhalten.“ Auch die Synchronisierung von ähnlichen Projekten der verschiedenen Selbsthilfeverbände, etwa die Fortbildung für Lehrer im Umgang mit Diabetes, könnten sinnvoll sein.

Die DDF hat ca. 20.000 Mitglieder – sie umfasst derzeit bereits fünf Landesorganisationen, den Bund für Kinder und Jugendliche (BdKJ) sowie den Fachverband für Pankreatektomierte (AdP). Aktuell steht die Selbsthilfe vor großen Herausforderungen, sagt Dr. Warz: „Ein großes Problem in der Selbsthilfe ist die Altersstruktur – viele Engagierte und die Gruppenleiter sind bereits im fortgeschrittenem Alter. Es ist daher essenziell, auch die Jugend anzusprechen und für die Selbsthilfe zu gewinnen. Es gibt in Deutschland acht Mio. Menschen mit Diabetes, von denen nur ca. 0,4 % in der Selbsthilfe organisiert sind – da ist also noch viel Potenzial.“

Lesen Sie hier weiter zum Thema „Digitalisierung als Zukunftsstrategie“.

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