Kurz-Portraits

„Diabetes bewegt uns….“ unter anderem zur Gemeinsamkeit!

Als Dachverband präsentieren wir uns offen, transparent und unabhängig.

Unser Ziel ist es, Selbsthilfeorganisationen, Verbände, Gruppen, die sich den Thema Diabetes, deren Folge- oder Begleiterkrankungen widmen zusammen zu führen, um Forderungen gegenüber der Politik, den Kostenträgern und Leistungserbringern  gemeinsam zu formulieren und durchzusetzen.

Oberste Priorität hat für uns das Wohl der Betroffenen. Um eine flächendeckende und die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes verbessernde Versorgung zu erreichen, müssen alle Akteure der Diabetesszene mit einbezogen werden.

Wir streben eine Vertrauensvolle Zusammenarbeit, auf der Ebene des Respektvollen Umgangs miteinander an und freuen uns auf möglichst viele Mitstreiterinnen und Mistreiter, um „gemeinsam mehr zu erreichen“.

Der Vorstand

Vorsitzender Dr. rer. oec. Dipl. Math. Klaus-D. Warz

Dr. Klaus-D. Warz

Seit 1971 Typ-1-Diabetiker,
seit 2011 im Vorstand des Deutschen Dia­betiker Bunds, Landesverband Thüringen, jetzt Diabetiker Thüringen,
seit 2015 der 1. Vorsitzende Diabetiker Thüringen.

Warum engagiere ich mich ehrenamtlich für Menschen mit Diabetes?

Mit großem Respekt schätze ich das kompetente Engagement der Menschen in der Selbsthilfe, ohne deren uneigennützige Arbeit uns in der Gesellschaft etwas Wichtiges fehlen würde.
Mit persönlichem Herzblut möchte ich mich der Sache der betroffenen Menschen widmen und die Deutsche Diabetes Diabetes Föderation (DDF) zu einem starken und in der Gesundheitspolitik wahrnehmbaren Selbsthilfe-Verband entwickeln.

Stellvertretende Vorsitzende Elke Brückel, MfA

Elke Brückel

Seit 1963 Typ-1-Diabetikerin,
seit 1983 Mitglied im Deutschen Dia­betiker Bund, Landesverband Baden-Württemberg, jetzt DBW Diabetiker Baden-Württemberg.
Seit 1985 in der Selbsthilfe ehrenamtlich direkt an der Basis aktiv,
seit 1999 Vorstandsmitglied im ­DDB-LV Baden-Württemberg, jetzt Diabetiker BW, davon 7 Jahre als Landesvorsitzende.

Ich engagiere mich gern ehrenamtlich für Menschen mit Diabetes …

… weil Betroffene im alltäglichen Umgang mit Diabetes über den Arztbesuch hinaus Unterstützung benötigen. Hier ist Erfahrungswissen besonders gefragt. Das Wohl von Menschen mit Diabetes liegt mir persönlich besonders am Herzen.

Warum ich die DDF mitgegründet habe:

Weil es bisher nicht gelungen ist, die Selbsthilfe zu einen und mit einer Stimme sprechen zu lassen. Wir wollen uns – frei von Einzelinteressen und Konkurrenzdenken – einzig und allein der Sache dienend auf politischer Ebene Gehör verschaffen. Gern bemühe ich hierzu ein ­Zitat von Aristoteles: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“

Stellvertretender Vorsitzender Dr. med. Sven Becker

Dr. med. Sven Becker

Facharzt für Innere Medizin und Diabetologie (Diabeteszentrum Erfurt),
seit 2008 Typ-1-Diabetiker,
seit 2015 2. Landesvorsitzender der Thüringer Selbsthilfe Diabetes (Diabetiker Thüringen).

Warum ich mich ehrenamtlich engagiere:

Ehrenamtstätigkeit ist eine wichtige Säule und Rückhalt in unserer Gesellschaft. Unser gemeinsames Primat sollte es sein, die Versorgung der Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland zu verbessern. Hierfür ist eine starke und gemeinsame Selbsthilfe notwendig. Dafür werden wir uns zukünftig engagieren.
Aegroti salus suprema lex (Das Wohl des Patienten ist höchstes Gesetz).

Vorstandsmitglied Ressort Kinder – Jugend und Familie Jutta Katgely

Jutta Katgely

Staatlich anerkannte Praxisanleiterin in der Krankenpflege, Diabetes-Pflegefachkraft DDG;
Tochter mit 10 Jahren an Diabetes erkrankt;
ehrenamtlich tätig für den Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher (BdKJ) seit 2000.

Warum ich mich ehrenamtlich engagiere:

Nach der Erkrankung meiner Tochter stand ich nach der Krankenhausentlassung ganz allein da, kam durch Zufall an die Adresse des BdKJ, von dessen Seite ich sehr viel Unterstützung erfahren habe.
Die Hilfe, die ich erfahren hatte, wollte ich dann auch weitergeben, so dass ich mich in dieser Selbsthilfegruppe bis heute ehrenamtlich engagiere.
Im Vorstand der DDF werde ich meine Erfahrungen gern einbringen, um Kindern und Jugendlichen mit Diabetes und deren Familien zur Seite zu stehen.

Vorstandsmitglied Ressort Sponsoring Dr. Reiner Korthauer

Reiner Korthauer

Fachverbandsgeschäftsführer in einem großen Industrieverband;
seit über 20 Jahren Typ-1-Diabetiker,
seit Anfang 2016 aktiv für die hessischen Diabetiker.

Ich engagiere mich für Menschen mit ­Diabetes …

… weil wir nur gemeinsam stark sind und dadurch unsere Wünsche besser artikulieren können. Ich habe die DDF mitgegründet, weil die Diabetiker in Deutschland eine schlagkräftige Vertretung ihrer Interessen gegenüber der Gesellschaft, dem Staat, aber auch gegenüber der Pharmaindustrie brauchen.

Vorstandsmitglied Ressort Finanzen Almut Suchowerskyj

Almut Suchowerskyj

Diplom-Biochemikerin,
seit 1972 Typ-1-Diabetikerin,
von 1987 bis 1997 Mitglied im Deutschen Diabetiker Bund, Landesverband Baden-Württemberg,
1987 Gründung einer Selbsthilfegruppe in Leonberg (DDB-LV BW),
1988 Umzug nach Niedersachsen, seit 1990 Mitglied im Deutschen Diabetiker Bund, Landesverband Niedersachsen,
ab 1990 Bezirksvorsitzende im Bezirksverband Hildesheim des DDB-LV Niedersachsen,
1992 Wahl zur 2. Vorsitzenden im DDB-LV Niedersachsen,
ab November 1997 bis April 2016: 1. Vorsitzende im DDB-LV Niedersachsen.

Mitarbeit im Ressort Finanzen Edda Stellmach

Edda Stellmach

Diplom-Agrar-Ingenieurin, Verwaltungsfachwirtin, Master of Mediation; seit 1996 Typ-1-Diabetes.
Seit 1996 Mitglied im Deutschen Dia­betiker Bund, Landesverband Sachsen-Anhalt.
In der Selbsthilfe ehrenamtlich aktiv von 2008 bis 2011 als Landesvorsitzende des DDB-LV Sachsen-Anhalt, von 2009 bis 2015 als Bundesschatzmeisterin des DDB-Bundesverbandes; dieses Amt habe ich 2015 niedergelegt und meine Mitgliedschaft im DDB beendet.

Warum engagiere ich mich ehrenamtlich für Menschen mit Diabetes?

Ganz einfach, weil ich es will und kann.

Warum ich die DDF mitgegründet habe:

Die Frage beantworte ich mit einem Zitat, das dem chinesischen Philosophen Laotse zugerechnet wird:
„Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu schimpfen.“
Um etwas zu verändern, muss ich, im Rahmen meiner Möglichkeiten, selbst aktiv werden. Ich wünsche mir, dass die DDF eine starke Lobby für die Diabetiker in Deutschland wird. Eine Organisation, in der Konkurrenzdenken, Einzelinteressen, Standesdünkel und Vereinsmeierei keinen Platz haben.

Geschäftsführer Manfred Flore

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  • Jahrgang 1952, verheiratet. 3 Kinder, 1 Enkelin
  • gelernter Kaufmann
  • 25 Jahre in als Geschäftsführer und Berater in sozialen Betrieben und Verbänden
  • 6 Jahre Bürgermeister
Ehrenamtliche Tätigkeiten:
  • 20 Jahre Kommunalpolitiker,
  • 3 Jahre ehrenamtlicher Richter am Hess. Verwaltungsgerichtshof,
  • 4 Jahre Präsidiumsmitglied DRK-LV Hessen,
  • Aktivitäten in verschiedenen Vereinen
Warum ich mich ehrenamtlich engagiere:

…, weil ein breites Wissen über die gesundheitlichen Einschränkungen ein selbstverantwortliches Handeln im Umgang mit der Krankheit fördert.

Assistentin des Geschäftsstellenleiters Elisabeth Koehler

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Seit 2003 selbstständig mit einem Unternehmen für Büroservice.

Verfügt über langjährige Erfahrung in der Organisation von Büroabläufen, Pflege von Kundenmanagement-Systemen und Dateien (z.B. Telearbeit), Vorbereitung und Organisation von Tagungen und Begleitung im Tagungsservice.

Seit 10 Jahren tätig für Selbsthilfevereine und Organisationen für Diabetiker und daher mit den spezifischen verwaltungstechnischen Erfordernissen und dem Umgang mit Diabetikern bestens vertraut.

Pressekontakt Elke Spaeth

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„Die hohe Bedeutung der Prävention von Diabetes und die Früherkennung müssen, neben vielen anderen Punkten rund um Diabetes, in unserer Gesellschaft stärker in das Bewusstsein rücken. Die Politik und alle beteiligten Institutionen sind gefordert Verantwortung zu übernehmen und die Signale für eine bessere Gesundheit und nachhaltig gute Lebensqualität endlich auf Grün zu stellen.“

Werdegang

Elke Spaeth studierte in Frankfurt und Mannheim Volkswirtschaftslehe, Politische Wissenschaften und Marketing. Sie arbeitete über 25 Jahre in leitenden Positionen als Expertin für Public Relations, Kommunikation und Marketing, hauptsächlich in der Elektroindustrie und Energiewirtschaft. Jetzt ist sie selbstständige Beraterin mit den Schwerpunkten Strategie und Kommunikation.

Weitere Gründungsmitglieder

Prof. Dr. Hermann von Lilienfeld-Toal

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außerplanmäßiger Prof. Dr.med., Endokrinologe, Gastroenterologe, Diabetologe, ehem. Chefarzt Medizinische Klinik Krankenhaus Gelnhausen,
Mitglied im Deutschen Diabetiker Bund seit 1980,
Landesvorsitzender des Landesverbandes Hessen des DDB seit 2002,
Vorsitzender des wissenschaftlicher Beirats des DDB von 2005 bis2015,
stellvertretender Bundesvorsitzender des DDB von 2007 bis 2015

Warum engagiere ich mich ehrenamtlich für Menschen mit Diabetes, was ist der Grund dafür, dass ich DDF mit gegründet habe?

Ich denke, dass die von Diabetes Betroffenen eine substantielle Vertretung brauchen. Seit Jahren mache ich mich dafür stark, einerseits die Gemeinschaft der Diabetiker mit guten, sachlichen Argumenten in der Auseinandersetzung um die Medikamente und Hilfsmittel zu versehen, auf der anderen Seite Verständnis in der Gemeinschaft der Diabetologen und Diabetesberater/innen für die Position der Betroffenen zu erwirken. Ich freue mich, dass mit der Deutschen Diabetes Föderation nun eine kräftige Organisation entstanden ist, die eine solche adäquate Vertretung ermöglicht.

Jürgen Kleeberg

Jürgen Kleeberg

Dipl. Kulturwissenschaftler

Seit einer Entfernung der Bauchspeicheldrüse 1995 Diabetiker Typ 3c,
seit 1995 Mitglied im Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP),
von 1997 bis 2003 Leiter der Berliner Gruppe des AdP
seit 2003 Vorsitzender des Arbeitskreises der Pankreatektomierten (www.bauchspeicheldruese-pankreas-selbsthilfe.de)

Ich setze mich besonders für Menschen mit dem Diabetes Typ 3c ein, da dieser Typ sehr schwer einstellbar ist, oft zu sehr komplizierten Lebenssituationen führt und leider in der Öffentlichkeit, auch im medizinischen und sozialen Bereich, weitestgehend unbekannt ist.

Die Menschen mit Diabetes brauchen einen Verband, der sie bei der Bewältigung der Krankheit aufgrund eigener Erfahrungen wirksam unterstützt. Nur ein solcher Verband kann alle vorhandenen medizinischen und sozialpolitischen Ressourcen zusammenführen.

Im AdP sind ca. 75 Prozent aller Mitglieder an Diabetes erkrankt aufgrund einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse. Im Rahmen der DDF können wir die Unterstützung für diese Menschen in guter Qualität leisten.

Jutta Bürger-Büsing

Jutta Bürger-Büssing

Präsidentin des Bundes diabetischer Kinder und Jugendlicher,
Präsidentin des Deutschen Diabetiker Verbandes (www.bund-diabetischer-kinder.de/html/ueber_uns.html)

Der Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher (BdKJ) setzt sich seit 1974 für die berechtigten Belange der an Diabetes mellitus Typ 1 erkrankten Kinder und deren Familien ein. Sich als Einzelorganisation in wichtigen Gremien Gehör zu verschaffen, gestaltet sich in der heutigen Zeit recht schwierig. Besonders durch die große Anzahl der Menschen, die an einem Typ-2-Diabetes leiden, wir sprechen mittlerweile von ca. 6 Millionen, geraten Familien, die ein diabetisches Kind haben, nicht so in den Fokus, wie es die Erkrankung im Alltagsleben erfordert. Die Zahl der Neuerkrankungen unter den (Klein-)Kindern steigt ebenfalls stetig an und eine flächendeckend gute medizinische und psychosoziale Betreuung ist leider nicht gegeben. Hier gibt es noch viel Handlungsbedarf, um betroffenen Familien das Leben mit dem ständigen Begleiter „Diabetes“ zu erleichtern und den Kindern dieselben Möglichkeiten zu eröffnen wie ihren stoffwechselgesunden Freunden.

Unsere Aufgabe in der Selbsthilfe sehen wir u.a. darin, betroffene Menschen mit unseren Erfahrungen zu unterstützen, sie zu informieren, zu schulen (in Kooperation mit Diabetologen und Diabetesberater/innen) und sie auf ihrem Weg ein Stück zu begleiten. Wir müssen Betroffene dort abholen, wo sie stehen, und nicht warten, bis sie auf uns zugehen.

In der Gemeinschaft entsteht aus dem Ich- ein Wir-Gefühl – dieses Prinzip, ein WIR zu schaffen, hat den Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher dazu bewogen, sich in der Dachorganisation „Deutsche Diabetes Föderation“ zu organisieren und sich mit Menschen, Organisationen, Selbsthilfegruppen und dergleichen zu vereinen, um für jeden einzelnen an Diabetes erkrankten Menschen einen „Nutzen“ zu erzielen.

Aus unserer Sicht ist der Zusammenschluss vieler, die sich mit den multiplen Problemen bei Bestehen einer Diabeteserkrankung befassen, dringend notwendig. Dies gibt uns allen eine bessere Chance, unser wichtigstes Bestreben, eine in jeder Hinsicht bessere Lebenssituation für die Betroffenen zu schaffen, erfolgreich umsetzen.

Wir freuen uns sehr auf die Arbeit mit allen Akteuren in der neu gegründeten Deutschen Diabetes Föderation zum Wohle aller Betroffenen, getreu dem BdKJ-Motto: „Gemeinsam ist besser als einsam“.

Arnfred Stoppok

arnfred-stoppok

Als Gründungsmitglied der Deutschen Diabetes Föderation e.V. war es mir von Beginn an eine Herzensangelegenheit, auch in meinem Bundesland Niedersachsen eine unserem Dachverband angeschlossene Gliederung zu etablieren. Auf einer außerordentlichen Landesdelegiertenversammlung am 1. Oktober diesen Jahres konnte dieses Vorhaben endlich abgeschlossen werden: Aus dem Landesverband des Deutschen Diabetiker Bundes Niedersachsen heraus wurde ein Anschluss an die Föderation mit überwältigender Mehrheit beschlossen.

Ab Januar 2017 werden die Interessen von Diabetikerinnen und Diabetikern in Niedersachsen unter dem Namen „Diabetiker Niedersachsen e.V.“ künftig mit der gebotenen Vehemenz in Politik und Medizin vertreten werden. Als Landesverband sind wir gut aufgestellt. Wir verfügen über gute Kontakte in die Landespolitik ebenso wie in die Fachmedizin. Wir werden künftig besser spezifische Hilfen an Betroffene vermitteln können, indem wir den Netzwerkcharakter ausbauen und die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren.

Bereits vor der Gründungsversammlung der Föderation im Juni 2016 in Fulda konnte ich mich in vielen Gesprächen mit den Gründern von der Fach- und Sachkompetenz überzeugen, die der neuen Organisation nun künftig zur Verfügung steht. Dies war die Initialzündung für mein weiteres Engagement auf der Landesebene. Wir als Betroffene brauchten dringend eine zeitgemäße und schlagkräftige Dachorganisation, die die verschiedenen Akteure zusammenführt und den Nutzen für alle Mitglieder erhöht.

Mit einer feinmaschigen Vernetzung und einer zeitgemäßen Präsentation unserer Arbeit in der Öffentlichkeit werden wir unsere Belange auf der großen politischen Bühne in Zukunft besser vertreten können und damit für die Verbesserung der Lebens- und Versorgungsqualität aller Diabetikerinnen und Diabetiker sorgen. Sowohl das Fundament als auch das Dach sind nun gebaut, es wird Zeit das Richtfest zu feiern und unser neues Haus lebenswert einzurichten.


Arnfred Stoppok
Medien & Eventmanager
3. Landesvorsitzender Deutscher Diabetikerbund Landesverband Niedersachsen e.V.

Die Verbände

Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) e.V.

Logo des AdP

Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) e.V. hilft Menschen in den schwierigen und vielfältigen Situationen nach einer Operation an der Bauchspeicheldrüse. Ziel und Zweck des Vereins ist die Förderung der Gesundheit und die Rehabilitation von partiell und total Pankreasoperierten nach Krebserkrankungen sowie der Menschen, die an anderen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse leiden. Das Motto des AdP lautet „Hilfe durch Selbsthilfe“.

Jährlich erkranken inzwischen mehr als 16.000 Menschen an einem Tumor der Bauchspeicheldrüse. An einer chronischen Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) erkranken in Deutschland schätzungsweise rund 65000 Menschen.

Gegründet wurde der Arbeitskreis der Pankreatektomierten 1976 in Heidelberg. Neben den selbst Betroffenen erklärten sich von Anfang an Ärzte und Diätassistentinnen zur Mitarbeit bereit. Seit 1979 ist der AdP ein eingetragener Verein. Im Laufe der vergangenen Jahre hat der AdP mit der Hilfe von Ärzten verschiedener Disziplinen, Ernährungswissenschaftlern, Psychologen und Sozialexperten ein gut funktionierendes System der Hilfe nach einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse entwickelt, das allseitig Anerkennung findet.

 Aus unserem Programm:
  • AdP – Bundestreffen mit Vorträgen, Diskussionsgruppen und Einzelberatungen in regelmäßigen Abständen
  • Regelmäßig Regionaltreffen, Arzt/Patiententreffen und Tage der Bauchspeicheldrüse vor Ort in Zusammenarbeit mit medizinischen Zentren für Pankreaserkrankungen
  • Ein Handbuch des AdP für jedes Mitglied als Loseblattsammlung mit jährlicher Aktualisierung
  • Zt.60 Regionalgruppen in allen Bundesländern Deutschlands als Ansprechpartner vor Ort
  • Experten für sozial-rechtliche Fragen stehen zur Verfügung
  • Mitglieder des wiss. Beirates stehen für individuelle Beratungen zur Verfügung
  • Vielfältige Informationen und Broschüren zur Unterstützung für alle Menschen, die an der Bauchspeicheldrüse erkrankt sind, werden angeboten
  • Der AdP übermittelt aktuelle Informationen über seine Homepage, die auch ein offenes Diskussionsforum anbietet
  • Die Bundesgeschäftsstelle in Bonn ist Ansprechpartner für alle Betroffenen und Interessenten
  • Aktive Mitwirkung im Haus der Krebs-Selbsthilfe in Bonn.
Zu folgenden Problemen werden wir hauptsächlich angesprochen:
  • Ernährungsfragen nach einer OP und bei anderen Erkrankungen der Drüse
  • Überwindung des Gewichtsverlustes
  • Zur Einnahme von Pankreasenzympräparaten
  • Zur Nachsorge-Chemo-REHA-alternative Behandlungen und Rentenfragen, bzw. Fragen zum Behindertenrecht
  • Informationen über Ärzte, Kliniken, REHA-Einrichtungen
  • Der Wunsch, mit Gleichbetroffenen in Kontakt zu kommen
 Unsere Anschrift:

Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V.
Haus der Krebs-Selbsthilfe, Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
Tel. :  0228/33889-251/252
Fax.: 0228/33889-253
E-Mail:bgs@adp-bonn.de
Internet: www.adp-bonn.de

Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V. (BdKJ)

Logo des BDKJ

Der Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher wurde 1974 von Dr. Dr. med. h.c. Heinz Bürger-Büsing und dessen Ehefrau Rosel gegründet. Bei deren jüngster Tochter war im Alter von 2 Jahren Diabetes diagnostiziert worden.

Das Ziel war es einerseits, den betroffenen Eltern bei sozialen, medizinischen und psychologischen Fragen hilfreich beistehen zu können. Andererseits sollte den „kleinen Patienten“ durch Aufklärung, Schulungen unterschiedlicher Art, gemeinsamen Unternehmungen sowie Information der Öffentlichkeit und insbesondere der Kindergärten und Schulen ein möglichst unbeschwertes Leben ermöglicht werden.

Aufgaben und Ziele des Verbandes:

Unter dem Motto: „Miteinander leben – voneinander lernen“ ist es dem BdKJ ein Bedürfnis, sich für eine optimale Betreuung und Integration stark zu machen, durch Wissensvermittlung in Theorie und Praxis, Stärkung von Selbstbewusstsein, Selbstverantwortung und Motivation des betroffenen Kindes einerseits sowie durch Schulung und Aufklärung des sozialen Umfeldes andererseits.

Eine der zentralen Aufgaben des Bundes diabetischer Kinder und Jugendlicher ist die intensive Schulung der an Diabetes mellitus erkrankten Kinder und deren Familien. Mehrmals im Jahr finden Seminare (Erlebnisschulungen) mit oder ohne Begleitperson statt.

Ein wichtiges Anliegen ist uns darüber hinaus die persönliche Betreuung von und in Familien. Die Mitarbeiter des BdKJ stehen den Eltern nach Diagnosestellung beim täglichen Umgang mit der Erkrankung und den daraus entstehenden Problemen zur Seite – telefonisch oder persönlich.

  • Bei Problemen oder Fragen Ihres Kindes in Kindergarten und Schule
  • durch diabetesbezogenen Informationen an öffentlichen Stellen
  • durch Unterstützung bei Durchsetzung des Schwerbehindertenstatus
  • durch psychologischen Beistand und ein „offenes Ohr“ (direkte Ansprechpartner  für Jugendliche, die aufgrund ihres Diabetes Probleme mit sich selbst oder ihrer Umwelt haben.
  • Abbau von Vorurteilen in der Öffentlichkeit durch Veranstaltungen
  • Informationen über Neues, Wissenswertes und Zukunftsweisendes in der Diabetologie durch das 4x jährlich kostenlos an die Mitglieder versandtes Fachjournal „Diabetes aktuell/Hallo-Du auch“. Die „bunten Kinderseiten“ richten sich hierbei direkt an die Kinder und Jugendlichen und fordern sie zur aktiven Mitgestaltung auf.
  • Unterstützung in Erziehungsfragen (tripleP) besonders „Diabetes und Pubertät“
  • Unterstützung betroffener Familien (auch insbesondere Asylanten)

Der BdKJ hat vor allem präventive Aufgaben und Pflichten in den Vordergrund gestellt, um einerseits für die Zukunft eine Verringerung des menschlichen Elends zu erreichen und andererseits enorme personelle sowie materielle Kosten einzusparen. Als grundsätzliches Ziel gilt: die anhaltende Verbesserung der gesundheitlichen Situation und das Erreichen eines „normalen“ Lebens hinsichtlich Lebensqualität und Lebensdauer.

Betreuung durch spezialisierte Personen und Teams

Der kindliche Diabetes stellt hierbei besondere Anforderung an uns, denn wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche mit Diabetes durch Personen und Teams betreut und behandelt werden, die sowohl auf Diabetes als auch auf die Behandlung von Kindern spezialisiert sind. Des Weiteren müssen Familien mit einem diabetischen Kind die bestmögliche soziale, ökonomische und emotionale Unterstützung erhalten.

Hintergrund:

In der DCCT (Diabetes Control and Complications Trial) wurde belegt, dass durch eine gute Stoffwechselführung (bei qualitativ hochwertiger, intensiver Behandlung) mit nahe-normoglykämischen Blutzuckerwerten eine normale Lebenserwartung bei fast uneingeschränkter Lebensqualität erreichbar ist.

Eine unzureichende Stoffwechselkontrolle und -einstellung hingegen führt unvermeidlich zur Frühinvalidisierung durch Sekundärkomplikationen. Die sich ergebenden erheblichen sozioökonomischen Kosten können durch eine verbesserte Betreuung gesenkt werden.

Diese große Herausforderung unseres Gesundheitssystems beinhaltet – neben der engmaschigen, qualifizierten ambulanten Betreuung – auch die intensive Schulung der kleinen Patienten, deren Eltern sowie der Betreuungspersonen im sozialen Umfeld des Kindes.

Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V.
Jutta Bürger-Büsing
Hahnbrunner Str. 46
67659 Kaiserslautern
E-Mail: kontakt@mein-bdkj.de
Tel. : 0631/76488
Fax.: 0631/97222

DBW Diabetiker Baden-Württemberg e.V.

Logo Diabetiker-Baden-Württemberg

Gemeinschaft ist unsere Stärke!

Wir, die Diabetiker Baden-Württemberg e.V. (DBW) sind eine starke Gemeinschaft.  Wir sind stark, weil Sie bei uns Mitglied sind und wir sind stark für Sie.

Unser oberste Ziel ist es, Ihnen das Leben mit Ihrem Diabetes so unkompliziert wie möglich zu  machen. Sie sollen – weitestgehend uneingeschränkt – am Leben teilhaben können. Ihr Leben soll für Sie lebenswert sein, bzw. bleiben. Sie dürfen immer das Gefühl haben, nicht alleine zu sein und Immer spüren, dass wir Ihnen den Rücken stärken. Sei es bei den sozialen, rechtlichen, versicherungstechnischen  oder medizinischen Fragen rund um Ihre Erkrankung, oder die persönliche Beratung.

Nähe ist uns wichtig

Unsere Fachleute und Ressortleiter im Vorstand sind gerne persönlich für Sie da. Wir haben den Anspruch in jeder Region Baden-Württembergs, gleich um die Ecke, für Sie Ansprechpartner zu haben. Die Leiter unserer über 150 Selbsthilfegruppen, unsere Regionalvertreter oder unsere Diabetes-Begleiter haben immer ein offenes Ohr. Sie werden überrascht sein, wieviel Neues Sie bei unseren Gruppentreffen erfahren. Selbst alte Hasen können so ihren Diabetes-Alltag noch entspannter angehen.

Natürlich sind wir auch für Angehörige da, sowie für alle Rat- und Hilfesuchenden. Auch wer gar keinen Diabetes hat und der Erkrankung vorbeugen will, ist bei uns richtig. In unzähligen Projekten machen wir uns für Prävention stark. Dazu haben wir Kontakt zu vielen Organisationen, auch zur Landespolitik. Bei dem neu eingerichteten Fachbeirat Diabetes hat die Kooperation aller Akteure oberste Priorität.

Als Landesverband aktiv in der Deutschen Diabetes Föderation

Die Herausforderungen für uns als gemeinnützigem Verband nehmen immer mehr zu und verändern sich. So ist es heute besonders wichtig auch bundesweit gehört zu werden. Hervorgehoben sei hier die Arbeit in der BAG Selbsthilfe und im G-BA. Dies können wir als Landesverband nicht alleine stemmen. Deswegen haben wir aktiv an der Gründung der Deutschen Diabetes Föderation e.V. i.G. (DDF) mitgewirkt. Dieser neue Dachverband hat seine Wurzel an der Basis. Uns wird es jetzt möglich sein, das ‚gemeinsam sind wir stark‘ Gefühl auch bundesweit zu erleben und zu leben. Gemeinsam können wir noch mehr für Sie tun!

Besuchen Sie unsere Homepage unter: www.diabetiker-bw.de

Der Vorstand der DBW

Der Vorstand des DBW

DTH Diabetiker Thüringen e.V.

Logo Diabetiker Thüringen

Wir über uns

Geschäftsführender Vorstand: Dr. Klaus-Dieter Warz, Dr. Sven Becker, Rosita Mensinger

Am 08. Mai 1990 wurde unser Verband als DDB LV Thüringen e. V. gegründet, Umbenennung Juni 2016, ein Vorstandsteam von 14 Personen leitet den Verband

  • Wir bieten in 63 Selbsthilfegruppen und zwei Elternstammtischen nahezu flächendeckend den idealen Ort für Solidarität, Verständnis sowie Informations- und Erfahrungsaustausch mit Rat und Hilfe zur Bewältigung des Diabetesalltags. Die Adressenlisten mit Kontaktdaten der Selbsthilfegruppen sind in der Geschäftsstelle zu beziehen oder auf unserer Homepage abrufbar. Zur Adressliste der Selbsthilfegruppen
  • Für die Leiter dieser Gruppen werden regelmäßige Mitarbeiterschulungen angeboten.
  • Da oft auch kooperierende Ärzte oder andere Fachberufe an den Gruppentreffen teilnehmen, ist zudem Gelegenheit zum fachlichen Austausch gegeben.
  • Wir beraten Mo bis Fr jeweils von 9 –13 Uhr (und nach Vereinbarung) in der Geschäftsstelle
  • 3 Hotlines bieten Beratung zu unterschiedlichen Themen:
    ▷ Hotline Diabetes-Lotse jeden Dienstag 18–20 Uhr +49 (0) 361 54 157 447
    ▷ Experten Hotline (Diabetologe) jeden ersten Dienstag im Monat 18–19 Uhr +49 (0) 0361 66 027 414
    ▷ Kinder/Jugend/Eltern-Hotline jeden ersten Dienstag im Monat 18–19 Uhr +49 (0) 361 51 876 953
  • 31 Diabetes-Lotsen stehen beratend zur Verfügung, zum Teil mit regelmäßigen Sprechzeiten in den folgenden Kliniken:
    ▷ Sophien- u. Hufeland-Klinikum Weimar
    ▷ Uni-Klinikum Jena
    ▷ HELIOS Klinikum Erfurt
  • die Lotsen-Liste ist auf unserer Homepage www.diabetiker-th.de unter „Beratung“, Link „Kontaktdaten Diabeteslosen“ abrufbar . Zur Lotsen-Liste
  • unsere Projekte „Diabetes im Klassenzimmer“ und „ZUsammenKUNFT – Familienwochenende für Familien mit Diabetes“ richtet sich an Kinder/Jugendliche, Familien und Lehrer/Erzieher und werden intensiv genutzt
Kontakt

Diabetiker Thueringen e.V.
Waldenstraße 13a 99084 Erfurt
Tel: +49 (0) 361 7 314 819
Fax: +49 (0) 361 7 891 833
E-Mail: info@diabetiker-th.de
www.diabetiker-th.de

Der Vorstand der DTH

Der Vorstand der DTH

DHE Diabetiker Hessen e.V.

Die Delegierten des DDB-Landesverbandes Hessen diskutierten kontrovers das Für und Wider eines Verbleibs oder Austritts aus dem DDB. Die Mehrheit votierte für den Austritt zum 31. Dezember 2016. Die Delegiertenversammlung entschied sich für die DFF als Dachverband. Ab 1. Januar 2017 heißt der Verein Diabetiker Hessen. Zu diesem Datum übernimmt ein neuer Vorstand die Geschicke des Vereins. Gewählt wurden: Vorsitzende Christine Hornberger, stellvertretender Vorsitzender Dr. Reiner Korthauer, Schatzmeister Erich Koch, Schriftführer Kurt Becker, Öffentlichkeitsarbeit Thomas Meyer, Beauftragte Jugendarbeit Claudia Roth, Beauftragte Soziales Christa Andreas, Internetbeauftragter Steffen Weber, Revisoren Bernd Becker und Dieter Böhne.

Der seitherige Vorsitzende Professor Dr. Hermann von Lilienfeld-Toal trat nach zwölf Jahren hervorragender Arbeit für den Landes- und den Bundesverband des DDB nicht mehr an. Auch die bisherigen stellvertretender Vorsitzenden Carola Blumenhagen und Heinz Ball hatten schon vor einem Jahr ihren Rückzug aus dem Vorstand angekündigt. Der Verband dankte Ihnen mit Urkunden und einem Präsent.

Der Vorstand der DHE

Der Vorstand des DHE

DNDS Diabetiker Niedersachsen e.V.

Als Gründungsmitglied der Deutschen Diabetes Föderation e.V. war es mir von Beginn an eine Herzensangelegenheit, auch in meinem Bundesland Niedersachsen eine unserem Dachverband angeschlossene Gliederung zu etablieren. Auf einer außerordentlichen Landesdelegiertenversammlung am 1. Oktober diesen Jahres konnte dieses Vorhaben endlich abgeschlossen werden: Aus dem Landesverband des Deutschen Diabetiker Bundes Niedersachsen heraus wurde ein Anschluss an die Föderation mit überwältigender Mehrheit beschlossen.

Ab Januar 2017 werden die Interessen von Diabetikerinnen und Diabetikern in Niedersachsen unter dem Namen „Diabetiker Niedersachsen e.V.“ künftig mit der gebotenen Vehemenz in Politik und Medizin vertreten werden. Als Landesverband sind wir gut aufgestellt. Wir verfügen über gute Kontakte in die Landespolitik ebenso wie in die Fachmedizin. Wir werden künftig besser spezifische Hilfen an Betroffene vermitteln können, indem wir den Netzwerkcharakter ausbauen und die Öffentlichkeitsarbeit intensivieren.

Bereits vor der Gründungsversammlung der Föderation im Juni 2016 in Fulda konnte ich mich in vielen Gesprächen mit den Gründern von der Fach- und Sachkompetenz überzeugen, die der neuen Organisation nun künftig zur Verfügung steht. Dies war die Initialzündung für mein weiteres Engagement auf der Landesebene. Wir als Betroffene brauchten dringend eine zeitgemäße und schlagkräftige Dachorganisation, die die verschiedenen Akteure zusammenführt und den Nutzen für alle Mitglieder erhöht.

Mit einer feinmaschigen Vernetzung und einer zeitgemäßen Präsentation unserer Arbeit in der Öffentlichkeit werden wir unsere Belange auf der großen politischen Bühne in Zukunft besser vertreten können und damit für die Verbesserung der Lebens- und Versorgungsqualität aller Diabetikerinnen und Diabetiker sorgen. Sowohl das Fundament als auch das Dach sind nun gebaut, es wird Zeit das Richtfest zu feiern und unser neues Haus lebenswert einzurichten.


Arnfred Stoppok
Medien & Eventmanager
3. Landesvorsitzender Deutscher Diabetikerbund Landesverband Niedersachsen e.V.

Landesdelegiertenversammlung DDF